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John Zorn – A DREAMERS CHRISTMAS

Nun bin ich 29 Jahre Alt und eins habe ich nie groß vermisst, eine Weihnachts Cd in meiner Sammlung. Klar wenn meine Oma in der besinnlichen Zeit, summend alte Lieder, die ihr durch den Kopf schwirrten „vortrug“, empfand ich dies immer als schön. Aber mal ehrlich was sich so als Weihnachts Alben verkauft hat mir dieser Zeit sicherlich kein Gefühl von Besinnlichkeit entlockt.

Es gibt Momente da entdeckt man für sich dennoch so etwas wie  Geist, Unschuld, ein Hauch von Nostalgie. Musik die trotz allem Kitsch, mit Freude von den ersten Noten an, lächeln lassen.

 

John Zorn – A Dreamers Christmas, eine Perle wenig Anstrengend und dennoch hochinteressant Komponiert. Der unnachahmliche Mike Paton trägt mit Gesang dazu bei. Ja der Sänger der bei  Mr. Bungle, Faith No More und Fantomas gesungen hat, es ist gar nicht so gruselig oder komisch wie es vermuten lässt, klangvoll, üppig und im klassischen Sinne heiser interessant, fesselnd und erfreulich wie das ganze Album begleitet er „ The Christmas Song“ besser bekannt als „Chestnuts Roasting on an Open Fire“ .

Die Besetzung besteht aus häufigen Mitarbeitern der Dreamers und Masada Reihe… bekannt von „The Gift (2001) und lebt von ihrer jazzigen Exzentrizität und wundervollen Harmonik. Atmosphärisch verwunschen und einfühlsam. Marc Ribots funkelnde Gitarre, Trevor Dunn’s  Chorded Bassarbeit, Joey Barons Schlagzeug verspielt und  in jeder Zeit so perfekt auf dem Punkt und dennoch niemals Blutleer. Jamie Saft’s trillerndes Klavierspiel und Cyro Baptista im minimalistisch blühender Percussion.

 

Tzja nun ist es soweit, ich bin tatsächlich in Besitz meiner ersten Weihnachts CD und diese Empfehle ich sogar noch weiter.

Hört einfach mal Rein und bleibt neugierig.

 

 

 

Frohe Weihnachten!

Daniel von Klangtaucher.net

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